Lexikon 2018-01-24T11:01:57+00:00

Unser Baulexikon – alle Fachbegriffe von A bis Z

Verfestigung von Mörtel oder Beton durch chemische Reaktionen von Wasser und Bindemittel.

Siehe Bauabdichtung.

Gewebe- oder Faserverstärkung

Abdichtung/Sperrung von Bauteilen wie Kellerwänden und Sohlen etc. gegen das Eindringen von Wasser durch den Einsatz geeigneter Baustoffe wie Sperrmörtel, Bitumenabdichtungen zum Aufspachteln, als Bahnen zum Kleben, Dichtschlämme, Anstriche, Folien.

Der Bauantrag besteht aus den Zeichnungen, einer statischen Berechnung, m² Berechnungen, einer Baubeschreibung usw. einschließlich des Bauantragsformulars. Diese Unterlagen werden direkt bei dem zuständigen Bauordnungsamt oder über die Gemeinde eingereicht. Solange keine Genehmigung vorliegt, darf mit der Baumaßnahme nicht begonnen werden.

In Baugebieten mit Bebauungsplan kann ein Bauantrag durch eine Bauanzeige ersetzt werden. Hieraus resultiert eine verkürzte Bearbeitungsdauer.

Detailliertes Leistungsverzeichnis eines Bauunternehmens über die Bauausführung, die als Grundlage eines Bauvertrages gilt.

Der Bauleiter zeichnet verantwortlich für die vorschriftsmäßige Baudurchführung aller Gewerke.

Vom Bauherrn bereitzuhaltende Versorgungsmedien während der Bauzeit vor Anschluss des Objektes an die Hauptversorgung.

Diese wird bei der Baugenehmigungsbehörde (zuständiges Bauamt) gestellt und hat den Sinn, die Genehmigungsfähigkeit des Bauvorhabens überprüfen zu lassen.

Dieser enthält die rechtsverbindlichen Festsetzungen für die städtebauliche Ordnung eines Baugebietes.

Gemisch aus Zement, Zuschlagstoff und Wasser. Je nach Zusammensetzung, Herstellungsweise, Verarbeitung oder Beanspruchung wird zwischen verschiedenen Sorten unterschieden.

Mittel zur Bindung verschiedener Stoffe. Bindemittel sind z. B. Kalk oder Zement in Mörtel und Beton.

Luftdichtigkeitstest bei Gebäuden.

Ergebnis der Sondierung des Baugrundes durch einen Geologen, der mehrere Probebohrungen durchführt und eine Gründungsempfehlung ausspricht. Muss vor jedem Hausbau durchgeführt werden.

Ein Carport wird meistens in Holzbauweise ausgeführt und besteht aus einer Ständerkonstruktion inkl. Dach. Im Gegensatz zur Garage ist das Carport nicht rundum geschlossen, es sind allerdings die selben Abstände wie bei der Garage zur Nachbarbebauung einzuhalten.

Ein CD Profil ist ein Metallschiene, an der Gipskartonplatten zum abgehängen von Decken befestigt werden.

Rinnenbildende Schnittfläche zweier Dachflächen, z. B. zwischen Hauptdach und Winkelanbau.

Bauteile zur Dacheindeckung, das aus Beton hergestellt ist und in mehreren Farben angeboten wird.

Bauteil zur Dacheindeckung, das aus Ton und Lehm hergestellt wird und in verschiedenen Farben und Glasuren angeboten wird.

Dämmstoffe werden nach Wärmedämmung und Schalldämmung unterschieden. Für die verschiedenen Anwendungen werden Dämmstoffe aus mineralischen Fasern, gepressten Schaumkunststoffen o. ä. Materialien hergestellt. Welches Material eingesetzt wird, entscheidet sich nach Art der Anwendung bzw. den erforderlichen Berechnungen.

Fuge zwischen zwei Bauteilen, die Dehnungen und Setzungen ermöglicht, so dass keine schädlichen Spannungen an den Bauteilen auftreten können.

Im Gegensatz zu Fugenmassen dauerhaft plastische oder elastische Masse auf Acryl-Silikon-Basis. Wird verarbeitungsfertig in Kartuschen geliefert und direkt in die Fuge gespritzt.

Abkürzung für „Deutsches Institut für Normung e. V.“. DIN-Normen regeln unter anderem die Beschaffenheit von Baustoffen und die Ausführung von Bauleistungen.

Mit diesem Begriff werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die Oberflächenwasser oder Stauwasser vom Bau allgemein ableiten. Dient im Zusammenhang mit der Bauabdichtung dazu, ein Gebäude oder einen Gebäudeteil trocken zu halten.

Wasser, z. B. Grundwasser, das ständig am Gebäude ansteht und Druck auf verschiedene Bauteile ausübt.

Grundstücksbegrenzung mit Zäunen, Mauern oder Hecken.

Zurzeit geltende Richtlinie für die Optimierung des Energiebedarfes von Gebäuden.

Jedes neue Gebäude erhält zum Nachweis der Erfüllung der Kriterien der EnEV einen Energieausweis, in dem alle relevanten Daten aufgeführt sind.

Eigentümer von Neubauten ab dem 1. Januar 2009 müssen erneuerbare Energien für ihre Wärmeversorgung nutzen.Dazu zählen solare Strahlungsenergie, Geothermie, Umweltwärme und Biomasse. Möglich sind auch andere klimaschonende Maßnahmen: Eigentümer können ihr Haus u. a. stärker dämmen.

Träger für den eigentlichen Fußbodenbelag. Wird entweder nass oder als Trockenestrich auf die Rohdecke aufgebracht und bildet eine glatte Oberfläche.

Einfache oder mehrfache Vertiefung, an den Kanten eines Werkstücks z. B. im Bereich von Tür – und Fensteranschlägen oder auch im Möbelbau.

Mörtel, Putze, Beton etc., die im trockenen Zustand bereits optimal aus den einzelnen Bestandteilen zusammengemischt sind.

Oberste Dachlinie, die in der Regel von Giebel zu Giebel verläuft.

Durch den Einsatz von Calcium-Sulfat-Fließestrich (CAF) wird ein besserer Wirkungsgrad der Fußbodenheizung erreicht. Bedingt durch das Einbringen des Estrichs in sehr flüssiger Form entsteht eine sehr plane Oberfläche, zusätzliche Maßnahmen wie Spachteln vor Einbau der Bodenbeläge werden reduziert. Der Estrich kann mit nahezu jedem Belag versehen werden.

Der Hausbau kann mit öffentlichen Mitteln gefördert werden. Förderungsformen sind z. B. Steuervergünstigungen, Darlehen oder Beihilfen.

Fries ist die Bezeichnung für ein waagerecht verlaufendes Band zur Gliederung und Dekoration einer Wandfläche oder Fassadenfläche. In der Antike wurden Friese zum ersten Mal als Stil- und Ziermittel verwendet. Häufig wurden hierzu die Friese mit Figurenabbildungen oder Malereien verziert.

Dünnes Holzblatt mit einer Stärke von ca. 0,3 bis 3 mm, das durch Sägen, Schälen oder Schneiden vom Baumstamm abgetrennt wird. Furniere werden auf Trägermaterial wie Spanplatten oder Tischlerplatten aufgeleimt. Solche furnierten Platten finden Verwendung im Möbelbau oder auch bei der Herstellung von Innentüren.

Holz- oder Kunststoffleiste zum Abdecken der Fuge zwischen Wand und Bodenbelag.

Eine Galerie stellt eine offene Fläche dar, beispielsweise in Treppenhäusern oder über Wohnräumen. Für die notwendige Sicherheit muss die Galerie durch ein Geländer oder eine Brüstung abgetrennt sein.

Senkrecht über den Fenstern und Türen verlaufende Schicht aus Mauerziegeln.

An Wänden oder Brüstungen befestigte oder den Abschluss eines Treppengeländers bildende Halt- bzw. Führungshilfe zum Umgreifen.

Anschluss sämtlicher Installationen wie Gas, Wasser, Elektro, Telefon oder Kabel an das öffentliche Netz.

Kalk und Sand werden in Form gepresst und unter Dampfdruck gehärtet.

Luftfeuchtigkeit, die sich als Wassertropfen an kalten Bauteilen niederschlägt.

Nichtdeckender Anstrich, offenporig, der dem Holz die Atmungsfähigkeit erhält und damit eine Feuchtigkeitsregulierung sicherstellt.

Innere seitliche Wandfläche einer Tür-/Fensteröffnung oder Nische.

Abmessung zwischen zwei Begrenzungen eines Raumes oder einer Öffnung in Wand und Decke.

Meistgefragte Bauform in Deutschland. Hierbei wird der überwiegende Teil eines Hauses nach alter Tradition „Stein auf Stein“ errichtet.

Aus Ton gebrannter Mauerstein mit unterschiedlicher Druckfestigkeit, am härtesten als Klinker.

Mischung aus Zuschlagstoffen wie Kies oder Sand und Bindemitteln wie Kalk, Zement oder Gips. Mörtel wird u. a. zur Herstellung von Mauerwerk verwendet.

Bereits erstellte Objekte eines Bauunternehmens, anhand derer sich Interessenten von der Qualität der Bauausführung überzeugen können.

Wasser, das durch aufsteigende bzw. seitliche Feuchtigkeit oder Sickerung über das Erdreich auf die erdverbundenen Bauteile, z. B. Kelleraußenwände, einwirkt.

Direkt auf der Baustelle verarbeiteter und erhärtender Beton. Ortbeton wird entweder als Transportbeton auf die Baustelle geliefert oder dort als Baustellenbeton hergestellt.

Rand an der Giebelseite eines geneigten Daches.

Gebäude, das mit extrem wenig kWh/m² Jahreswärmebedarf kaum noch Heizenergie benötig.

Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Strahlungsenergie, vornehmlich Sonnenenergie in elektrische Energie.

Feingemahlener Sand, Kalk, Zement, Wasser und Aluminiumpulver werden sorgfältig gemischt und in Formen zum Auftreiben gebracht, wobei sich die für das gute Dämmverhalten wichtigen Poren bilden. Die fertig zugeschnittenen Platten werden anschließend dampfgehärtet. Das Ergebnis ist ein unverrottbarer, leichter, aber tragfähiger Baustoff, der sich einfach verarbeiten lässt.

Bezeichnung für einen Belag aus Mörtel, der an Außen- und Innenwänden sowie Decken aufgebracht wird. Er dient zur Herstellung eines glatten Untergrundes zum Fliesen, Streichen oder Tapezieren und bei Innenwänden gleichzeitig zur Regulierung der Raumfeuchte. Als Außenputz wird er verwendet als Wetterschutz und zur Herstellung eines ästhetischen Erscheinungsbildes. Man unterscheidet in der Hauptsache Gipsputz und Kalkzementputz (innen), sowie mineralischen (Kalkzement) und organischen (Kunststoffdispersion) Außenputz.

Abkürzung für Polyvinylchlorid. Thermoplastischer Kunststoff, der für Dichtungen, Bodenbeläge, Rohre und Fensterprofile verwendet wird.

Mit Rammen meint man das Eintreiben von fertigen Betonpfählen in das Erdreich. Betonpfähle und Rohre werden zur Tiefgründung von Bauwerken bei schlechten Bodenverhältnissen eingesetzt.

Ursprünglich als oberer Abschluss einer gemauerten Wand hergestellte Schicht, deren Ansichtsseite die kürzere Steinseite ist. Wird u. a. im Außenbereich als unterer Abschluss einer Fensteröffnung (Sohlbank) verwendet.

Bretter zur Verkleidung von Dachstühlen oder als Unterkonstruktion. Auch Form aus Brettern oder Formteilen, in die Frischbeton eingefüllt wird.

Anbau parallel zur Traufe eines Daches, meist für Carport/Schuppen, mit geringerer Dachneigung als das Hauptdach.

Schützt den Schornstein vor ungünstigen Wettereinflüssen und sorgt somit für intensiven und konstanten Auftrieb im Schornstein.

Dachbahn mit besonders dicker Bitumenschicht und Einlagen aus Glasvlies, Glasgewebe oder Polyestervlies. Wird während des Verlegens durch Hitzeeinwirkung verschweißt, um absolute Dichtigkeit zu erreichen.

Verringerung der Materialstärke durch Austrocknung oder Kälte.

Anstrich, um Bauteile vor Schimmel, Wasser oder auch Rauch zu schützen.

Von der Traufe zum First verlaufende Balken oder Träger des Dachstuhls, die die Dachhaut tragen.

Holzbalken oder Metallprofile, die senkrecht in einer Wand angeordnet sind.

Senkrechte Mauerwerksfuge.

Tragende obere Fenster- oder Türbegrenzung, in geschwungener oder in gerader Form.

In Betonwerken oder auf der Fahrt gemischter Beton, der fertig an die Baustelle geliefert wird.

Verlust der Wärme über die Gebäudehülle.

Unteres waagerechtes Ende einer geneigten Dachfläche.

Dämmmaterial, das unter Estrichen eingesetzt wird und in Verbindung mit den vorzusehenden Randstreifen eine Wanne bildet und verhindert, dass der beim Begehen einer Fläche entstehende Schall an die angrenzenden Bauteile wie Wände und Decken übertragen wird.

Zweite Dachdichtungsebene, wenn die angegebenen Regeldachneigungen stark unterschritten werden.

Mit einer netzartig verstärkten Einlage versehene Folie für die Verlegung unter der Dachdeckung.

Der Wärmedurchgangskoeffizient U (U-Wert) ist ein Maß für den Wärmestromdurchgang durch eine ein- oder mehrlagige Materialschicht, wenn auf beiden Seiten verschiedene Temperaturen anliegen. Besonders weit verbreitete Anwendung findet der Wärmedurchgangskoeffizient im Bauwesen, wo er zur Bestimmung der Transmissionswärmeverluste durch Bauteile hindurch dient.

Mauersteine, die zur Verblendung von Außenwänden benutzt werden.

Die äußere Mauer bei der heute weitverbreiteten zweischaligen Außenwand von Gebäuden.

Bauteil mit höherer Wärmeleitfähigkeit als die umgebenden Baustoffe. Über diese Bauteile fließt die Wärme zur Kälte hin ab. Das erhöht nicht nur die Heizkosten, sondern ist durch mögliche Kondenswasserbildung auch schädlich für die Bausubstanz. Wärmebrücken können durch eine sorgfältige Wärmedämmung vermieden werden.

An der Oberfläche des Betons werden vor dem Erhärten Zement und feinere Zuschlagstoffe mit einer Bürste und Wasser ausgewaschen. Dadurch ergibt sich eine Kieseloberfläche.

Berechnungsweg zur Angabe der Wohnfläche eines Hauses.

Ins Mauerwerk oder Ständerwerk eingesetzter Holz-, Stahl- oder Kunststoffrahmen für Türen oder Fenster.

Estrich mit hoher Druckfestigkeit, hohem Abnutzungswiderstand und guter Griffigkeit. Besteht aus dem Bindemittel. Zement und dem Zuschlagsstoff Kies.

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